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Der Abenteurer - Tipps zur Herstellung
Spielmaterial
Wie in der Einführung schon erwähnt, benötigt Ihr für den "Abenteurer" Spielfiguren und einen Würfel; beides solltet
Ihr in einer "großen" Spielesammlung oder einem "Mensch ärgere Dich nicht" finden. Wenn Ihr Gefolgsmänner aus Carcassonne übrig habt,
könnt Ihr diese natürlich auch umarbeiten oder bemalen: Acryl- oder Modellbaufarben sollten gut funktionieren!
Außerdem braucht Ihr natürlich die Spielregeln und die Abenteuerkarten, die Ihr auf der nächsten Seite kostenlos herunterladen könnt.
Die Druckvorlagen
Die Regeln und die Abenteuerkarten liegen jeweils im PDF-Format vor und sind aus technischen Gründen in ein ZIP-Archiv verpackt;
alle Informationen zu ZIP-Archiven und die notwendige Software findet Ihr hier.
Außerdem benötigt Ihr den Acrobat-Reader von Adobe, den findet Ihr hier!
(Wahrscheinlich habt Ihr aber beides schon auf Eurem Computer, also erstmal probieren!)
Ausdrucken von Regeln und Abenteuerkarten
Die Regeln und die Abenteuerkarten sind in 2 separate PDF-Dateien getrennt, weil sie auf verschiedenen Papiersorten ausgedruckt
werden sollten; ansonsten wird es mit den Druckereinstellungen zu kompliziert!
Die Spielregeln ausdrucken:
Für die Spielregeln nehmt Ihr natürlich das ganz normales Standard-Papier für Briefe und so, also nichts besonderes. Der Ausdruck
wird 3 Seiten lang.
Die Abenteuerkarten ausdrucken:
So, zurück zum Thema: Für die Abenteuerkarten solltet Ihr Euch ein extra-dickes und steifes Papier (besser noch: einen Karton) besorgen,
sonst sind die Karten zu biegsam - im schlimmsten Fall scheint sogar der Druck durch, und das würde den Spaß verderben!
Wenn Ihr Euch damit nicht so auskennt, geht in ein Fachgeschäft und fragt nach Papier, das mindestens(!) 200 Gramm/m2
schwer ist - denn die "Dicke" von Papier wird in "Gramm pro Quadratmeter" angegeben, das steht auch so auf der Verpackung. Zum
Vergleich: Normales Druckerpapier hat nur 80 Gramm/m2! Ach so, gebraucht werden übrigens 4 Bögen, auf denen dann jeweils 10
Karten gedruckt werden ;-)
Die Alternative zum Karton wären natürlich Blanko-Visitenkartenbögen! Die sind gleich vorgestanzt und man muss die Karten nicht erst
mühsehlig ausschnippeln. Leider gibt es diese Blanko-Bögen in verschiedenen Ausführungen, die ich
in der Druckvorlage nicht alle berücksichtigen kann. Ein gängiges Maß für Visitenkarten ist 86x54 mm, und dieses Maß ist die Basis
für die Vorlage. Breiter dürfen die Karten sein, jedoch nicht schmaler. Die Höhe muss aber auf jeden Fall stimmen, sonst wird über
die Perforation der Karten gedruckt! Außerdem dürfen die einzelnen Karten nicht durch Papierstege voneinander getrennt sein; das
Blatt darf also nur außenherum einen Rand haben - nicht zwischen den einzelnen Karten und auch nicht in der Mitte. Rechts seht Ihr
ein Beispiel.
Übrigens: Die Abenteuerkarten wären hätten nicht ohne die grandiose Mithilfe von Diana Baur
entstehen können, von ihr stammen nämlich die wunderbaren Grafiken auf den Karten: Vielen, vielen Dank!
Wichtiger Hinweis zum Drucken der Abenteuerkarten!!
Beim Ausdrucken der Abenteuerkarten gibt es eine böse Stolperfalle, auf die ich Euch gleich hinweisen möchte:
Der für PDF-Dateien benötigte Acrobat-Reader hat eine werksmäßige Einstellung, dass "große Seiten" auf Papiergröße verkleinert werden sollen.
Das ist im Prinzip nett gemeint, nur - er zieht beim Ausdrucken den Druckerrand ab (also ca. 5 mm auf jeder Seite). Das geht natürlich
schief, denn die Druckvorlagen sind genau auf DIN A4 ausgelegt - und zwar den Rand bereits eingerechnet!
Die Karten würden also zu klein gedruckt - und wahrscheinlich quer über die horizontale Perforation :-(
Wenn Ihr also die Karten druckt, lest Euch das Fenster, welches sich zunächst öffnet, genau durch: Es gibt einen Bereich, über dem
steht "Seiteneinstellungen". Neben dem Hinweis "Seitenanpassung:" ist eine Auswahlliste: Dort muss unbedingt
"Keine" gewählt werden, oder ihr versabbelt die teuren Visitenkarten!!! Wenn Ihr ein anderes Programm als den Acrobat-Reader
benutzt, gibt es garantiert eine ähnliche Einstellung; also bitte das Druckmenü genau beachten.
Tipp, um die Abenteuerkarten langlebiger zu machen
Einfach mit Haarspray einsprühen! Kein Witz: Lasst die Tinte gründlich abtrocknen, dann nehmt ein kräftiges Haarspray oder besser
einen Haarlack ("ultra" oder so) und nebelt die Druckseite der Karten damit in mehreren Durchgängen dünn ein, bis sie
eine seidenmatte Oberfläche haben. Zwischen den Durchgängen ein wenig warten, damit die vorherige Schicht abtrocknen kann.
Auf diese wird das Papier versiegelt: Die Farbe kann nicht mehr so leicht verwischen, ist geschützt gegen Fingerabdrücke und gegen
leichte Flecken!
Ach ja, nehmt dafür - auch wenn Mutti schimpft ;-) - nicht das billigste Haarspray von Discounter, sondern ruhig
was "Besseres": Billig-Sprays haben oft sehr primitive Düsen; das führt dann zu regelrechten "Spritzern" auf den Karten, die man
als Flecken sieht. Gute Sprays haben nicht nur eine bessere Schutzwirkung, sie "nebeln" das Spray auch feiner und gleichmäßiger!
Na dann:
Viel Spaß beim Basteln!!
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